Rückblick: Meine erste Lesung am 3.9.2016 in Hamburg

Es ist schon eine Weile her, dass ich meine allererste Lesung hatte. Am 3. September durfte ich im Rahmen der Langen Nacht der Literatur in der Bücherstube am Krohnstieg in Hamburg aus meinem Roman „Die Magie der Namen“ lesen.

Ich habe mich sehr über die Einladung gefreut, auch weil es in Hamburg war und ich ja im Hamburger Umland aufgewachsen bin. Auf diese Weise konnten auch meine Familie und Freunde zu der Veranstaltung kommen. 🙂

Da es meine allererste Lesung war, habe ich mir im Vorfeld natürlich viele Gedanken gemacht (hier könnt ihr mehr über meine Vorbereitungen auf die Lesung erfahren), am Ende hatte ich dann ein stolzes Programm auf die Beine gestellt. Mein Plan: Zwischen 70 und 90 Minuten lesen und erzählen.

der Büchertisch mit Exemplaren von "Die Magie der Namen"

Nach einer Probelesung vor Nachbarn am Mittag war es dann abends endlich so weit. Da ich viel zu früh in der Buchhandlung war, hatte ich noch ausgiebig Gelegenheit, mich in der Bücherstube umzusehen, mich mit der Location vertraut zu machen und mit den netten Mitarbeitern zu plaudern.

Um 19:30 Uhr begann dann die Lesung. Da wir eine gemütliche, bunt gemischte und nicht zu große Runde waren, hatten wir die Stühle in einem doppelten Halbkreis um meinen Stuhl, der wie ein kleiner, stilechter Thron war (auch wenn ich mich nicht hochherrschaftlich fühle), aufgebaut. Auf diese Weise konnten mich alle Anwesenden gut sehen und hören und ich musste zum Glück nicht zu laut reden.

ich sitze auf meinem thronartigen Stuhl und lese aus meinem Buch

auf dem Thron: ich lese aus dem 1. Kapitel

Nach ein paar einführenden Worten, welche Bedeutung Namen für mich haben – auch aufgrund meines eigenen Namens – und wie ich ausgerechnet auf die Idee zu „Die Magie der Namen“ gekommen bin, ging es dann richtig los. Ich hatte mich entschlossen, das erste Kapitel des Romans komplett zu lesen, um auch denjenigen, die das Buch noch nicht kannten, einen Einblick zu geben, wie die Welt der Namen und der Nummern funktioniert.

Es hat mich sehr gefreut, dass nach der Lesepassage bereits die ersten interessierten Fragen von den Zuhörern kamen. Denn wie jede Autor, der zum ersten Mal liest, hatte ich natürlich die Befürchtung, dass ich den ganzen Abend allein bestreiten müsste und dass keine Fragen oder Kommentare von den Zuhörern kommen. Das war zum Glück nicht so.

Nach einer kurzen Pause zur Auflockerung, in der die Mitarbeiter der Buchhandung mit Getränken für das leibliche Wohl aller sorgten, ging es dann weiter.

Zur Auflockerung für zwischendurch hatte ich mir ein Ratespiel mit Namen überlegt, das sich natürlich gut zum Wiedereinstieg in den 2. Teil des Abends eignete und bei dem meine Zuhörer gefragt waren. Ich hatte verschiedene Namen aus meinen diversen Fantasygeschichten auf Pappe ausgedruckt, die auch die Leser von „Die Magie der Namen“ noch nicht kannten, und die Zuhörer durften nun nur anhand des Namens erraten, ob die Namen zu einer weiblichen oder einer männlichen Figur gehört oder ob die Figur gut oder böse ist. Beim Quiz hatten dann alle Spaß und machten ordentlich mit.

Danach habe ich dann einen etwas kürzeren Leseabschnitt aus dem 2. Drittel des Romans gelesen. Die Action-Passage sorgte dann für etwas Spannung und weitere Fragen aus dem Publikum.

Anschließend hatte ich noch ein bisschen was über den #erzaehlesuns Wettbewerb des Piper Verlags erzählt, bei dem ich mit „Die Magie der Namen“ teilgenommen und gewonnen hatte. Im Nachhinein hätte ich diesen Abschnitt besser weggelassen, denn bei der Planung hatte ich mich ein bisschen verschätzt, was die Länge der einzelnen Abschnitte betrifft, und durch die Rückfragen aus dem Publikum und die kleine Pause zwischendrin hatte ich die Lesung bereits ordentlich überzogen. Nun ja, das war eine wichtige Erfahrung und Erkenntnis für das nächste Mal.

Im Anschluss daran habe ich dann noch fleißig signiert und es wurden noch eifrig Fotos geschossen. Zum Glück bekam ich alle Fotos von meinen lieben Fotografen zur Verfügung gestellt, sodass ich euch hier ein paar zeigen kann.

während des Signierens mit einem der netten Mitarbeiter der Bücherstube

während des Signierens mit einem der netten Mitarbeiter der Bücherstube

Es war wirklich eine tolle Veranstaltung, die vom Team der Bücherstube perfekt organisiert war. Und ich bin wirklich froh, dass alles so gut gelaufen ist. Mein herzlicher Dank an das Team für die Einladung und die tolle Organisation und an die lieben Zuhörer, die beharrlich zwei Stunden ausgeharrt haben, um mir zuzuhören und sich im Anschluss noch ein Autogramm zu holen, für das Interesse und die tollen Fragen.

Ich hoffe, man hat mir meine Aufregung nicht allzu sehr angemerkt und dass alle genauso viel Spaß an der Lesung hatten wie ich.

Sehr gerne wieder!

Liebe Grüße

eure Nicole

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