Rückblick: Frankfurter Buchmesse 2016

Jetzt ist sie auch schon wieder 2 Wochen her: die Frankfurter Buchmesse 2016 ging gefühlt wahnsinnig schnell vorbei.

Ich hatte den Luxus, dass ich dieses Jahr keine offiziellen Termine hatte. Dementsprechend konnte ich die Buchmesse ohne Nervosität genießen.

Dennoch hatte ich mir viel vorgenommen: Meine vier Tage – Donnerstag bis Sonntag – waren gut gefüllt, zumal ich auch in „doppelter Mission“ auf der Messe unterwegs war, nämlich als Autorin und außerdem als Bloggerin, und für beides Termine hatte.

 

Donnerstag:

Da sich die Verspätungen der Deutschen Bahn dieses Mal zum Glück in Grenzen hielten, erreichte ich gegen kurz nach 10 Uhr am Donnerstag die Buchmesse. So hatte ich reichlich Zeit, durch die Hallen zu schlendern, Stände zu besichtigen und Fotos zu machen. Natürlich stattete ich zuerst dem Piper Verlag einen Besuch ab und fühlte mich gleich wieder heimisch in der wieder einmal toll gestalteten Fantasy- und Science Fiction-Ecke.

großer Piper Fantasy- und Science Fiction-Plakat

 

Nach dem Besuch bei Piper hatte ich noch ein wenig Zeit, um mir etwas mehr von Halle 3.0, in der sich die großen Publikumsverlage befinden, anzuschauen. Danach ging es gleich weiter zu meinem Plausch mit der lieben Moni von Süchtig nach Büchern. Mit ihr hatte ich mich bereits auf der Leipziger Buchmesse getroffen und super verstanden, sodass wir auch dieses Mal wieder viel Gesprächsstoff hatten.

Danach hatte ich wieder viel Zeit zum Bummeln und Stöbern, um mir Vorträge anzuhören, bekannte Gesichter von Facebook endlich mal persönlich zu sehen und mit anderen Autoren zu quatschen, die ich bereits von Facebook kannte oder nun kennen gelernt habe.

Wie an allen Tagen war ich auch am Donnerstag viel in der Ecke Drachenmond Stand, Café und Self Publishing-Bühne, die ein beliebter Treffpunkt war, anzutreffen. Dort herrschte eine tolle Stimmung und ich habe in den 4 Tagen dort einige der Drachenmond-Autoren getroffen wie Lisa Rosenbecker, Marlena Anders, Dirk Busch, Mirjam Hüberli, Laura Labas, Marie Graßhoff oder Linda Schipp und meine lieben NaNoWriYeah-Kollegen Nina MacKay und Andreas Dutter.

Abends war ich dann noch bei einem netten, aber etwas überlaufenen Verlagsempfang und traf auf dem Rückweg dann zufällig noch meinen lieben Fantasy-Kollegen Robert Corvus.

zufällige Begegnung: Robert Corvus und ich

 

Freitag:

Nachdem ich Donnerstag festgestellt hatte, dass ich mich viel zu warm für die Hallen angezogen hatte, war ich die restlichen 3 Tage dann etwas legerer unterwegs und der Blazer blieb im Koffer. So fühlte sich das Herumgerenne durch die Hallen doch gleich viel angenehmer an und ich war nicht die ganze Zeit rot im Gesicht. 😉

Wie am Tag zuvor war ich hauptsächlich in Halle 3.0 unterwegs, machte aber auch zwischendurch einen Abstecher in Halle 3.1, um mich dort umzuschauen.

An diesem Tag hatte ich Treffen mit Lektoren, um über mögliche neue Projekte zu sprechen. Mit meiner Lektorin Sabrina vom Piper Verlag traf ich mich nachmittags spontan am Verlagsstand zu einem Gespräch. Das hat mich besonders gefreut, weil wir so nach der Leipziger Buchmesse das erste Mal wieder Zeit hatten, uns persönlich zu sehen.

Zwischendrin war ich – wieder – beim Drachenmond Stand und der Self Publishing Bühne anzutreffen, um meine lieben Kolleginnen aus der NaNoWriYeah Autorengruppe, in der ich eine der Admins bin, zu treffen oder mit Bloggerinnen zu plaudern und ihre Bücher zu signieren. Wie immer war alles eine Mischung aus geplant und spontan. Mit vielen Leuten, mit denen ich mich in Frankfurt unterhalten habe, hatte ich im Vorfeld keine Termine gemacht, hatte aber dennoch das Glück, dass eigentlich fast jeder irgendwie Zeit zum Quatschen gefunden hat.

Später habe ich mich noch mit Claudia von Honey love and like getroffen – nachdem wir uns am Stand beinahe verpasst hätten, weil es zu voll war und ich dummerweise kein Namensschild trug -, mit der ich beruflich lange zusammengearbeitet hatte, und habe mich sehr gefreut, dass wir uns nach den Jahren endlich mal persönlich begegnet sind.

Beim Warten war dann kurz Zeit mit meinen lieben Kollegen Michael Peinkofer und Robert Corvus zu plaudern, die ebenfalls am Piper Stand waren.

 

Samstag:

Dieser Tag war mein „Marathon-Tag“. Ich hatte zum Glück immer Getränke und etwas Süßes dabei, denn an diesem Tag hatte ich fast durchgängig Termine und musste die Lücken nutzen, um mich durch die überfüllten Gänge zu schlängeln. Samstag war es mal wieder sehr voll in Halle 3.0.

Als Autorin hatte ich jedoch nur einen Termin, ansonsten war ich an diesem Tag „inkognito“, sprich als Bloggerin unterwegs.

Mein Buchmesse-Highlight war ebenfalls an diesem Tag, nämlich das Piper Bloggertreffen mit Dan Wells. Ich hatte mich ja ursprünglich als Bloggerin mit meinem Buchblog http://nicoles-fantasy.de/ angemeldet, weil ich ein großer Fan seiner „Ich bin kein Serienkiller“-Reihe bin. Doch dank des lieben Piper Presseteams durften Nina MacKay, eine liebe Freundin, Kollegin und ebenfalls Bloggerin, und ich im Anschluss an die Gesprächsrunde als Überraschungsgäste ebenfalls signieren und Fotos von den Bloggerinnen und Bloggern machen. Das war wirklich schön und ich habe mich gefreut, dass so viele begeisterte Leser von „Die Magie der Namen“ darunter waren. 🙂

Treffen mit Dan Wells

Dan Wells und ich beim Piper Bloggertreffen

Zwischendurch habe ich dann noch einen anderen Piper-Kollegen getroffen, nämlich Christoph Hardebusch, und musste ein wenig fangirlen und ein kurzes „Beweisfoto“ machen.

ich und Fantasyautor Christoph Hardebusch

ich freue mich sichtlich über mein Treffen mit Christoph Hardebusch

Abends war ich stehend k.o. und am Ende wären mir beinahe noch die Autogrammkarten ausgegangen, was ich nie erwartet hätte. Zum Glück hatte ich im Hotel noch einen Schwung, sodass ich Sonntag den Leuten, die mich erkannt haben, auch noch Autogramme mitgeben konnte.

 

Sonntag:

Mein letzter Tag auf der Messe und ich hatte wieder viele Termine zum Quatschen mit anderen Autoren gemacht. Nicht alles hat geklappt, leider sind an diesem Tag zwei meiner Termine geplatzt, was schade war. Aber auf diese Weise war ich nicht wie am Vortag wieder ununterbrochen in Terminen.

Gleich um 10 Uhr hatte ich meinen ersten Termin mit der lieben Carolin Kippels, doch nachdem ich es an diesem Tag doch zum ersten und einzigen Mal geschafft habe, den Treffpunkt zu verwechseln, war ich doch glatt zu spät da, was zum Glück nicht so schlimm war. Wir konnten uns dennoch nett unterhalten und Erfahrungen austauschen.

Um 13 Uhr hatte ich noch einen Interview mit der lieben Ramona von Zantalias Büchertraum, was wirklich ein tolles und nettes Gespräch war. Ich kannte Ramona schon von Facebook und aus der Zeilenspringer-Gruppe und habe mich gefreut, sie nun endlich mal persönlich kennen zu lernen.

Mein letzter Termin des Tages platzte dann leider und nachdem ich eine Zeitlang gewartet hatte, wurde es irgendwann Zeit, sich auf den Weg zum Bahnhof zu machen.

Auf dem Rückweg aus der Halle schaut ich noch kurz beim Stand von Hörbuch Hamburg vorbei, wo ja auch die Hörbuch-Fassung meines Romans „Die Magie der Namen“ erschienen ist. Dort traf ich dann zufällig auch noch die Lektorin, die sich um die Umsetzung des Hörbuchs gekümmert hatte und mit der ich kurz sprechen konnte. Ärgerlicherweise musste ich mich dann schon bald wieder auf den Heimweg machen, sodass es nur ein kurzes Gespräch blieb, was ich sehr schade fand. Aber ich habe mich sehr über das Hörbuch „Magnus Chase – Das Schwert des Sommers“ gefreut, das ich geschenkt bekommen habe, denn ich bin ein riesiger Rick Riordan-Fan. Danke noch einmal. 😀

Aktuell läuft, während ich diesen Bericht schreibe, das Hörbuch im Hintergrund.

Insgesamt war es eine sehr schöne und ereignisreiche Frankfurter Buchmesse 2016 und ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

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