Neuigkeiten vom Schreibprojekt: Märchenfantasy beendet

Es war einmal … Ja, ich weiß, es war zu still bei mir in den letzten Monaten und ich habe euch schon eine Weile nicht mehr über Neuigkeiten auf dem Laufenden gehalten und das lag leider an der Coronakrise. Bevor ich euch also von den guten Neuigkeiten zum Thema Märchenfantasy erzähle, möchte ich euch einen kleinen Einblick gebe, was in den letzten Monaten so bei mir los war.

 

Mein Leben während der Coronakrise

Zwar gehöre ich nicht zu den Personen, die in einem systemrelevanten Beruf arbeiten, sondern mache Online-Marketing für einen Weiterbildungsanbieter für Erwachsene, aber die Krise hatte auch auf uns große Auswirkungen. Während andere Firmen ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit geschickt haben, gab es bei uns im Marketing mehr zu tun denn je: zeit- und teilweise nervenfressende Krisenkommunikation, Erstellen neuer Ideen, Marketingmaßnahmen und Infowebseiten sowie die ständige Anpassung aller Maßnahmen an die aktuelle Entwicklung und neue Gegebenheiten – uff!

Das Leben drehte sich gefühlt nur noch um Corona, Kurzarbeit, Home Office und neue kostenlose Webinare, über die ich in meinem Job Bescheid wissen und um die ich mich kümmern musste. Auch nach Feierabend habe ich oft noch stundenlang Artikel zu aktuellen Lage gelesen und Nachrichten und Sondersendungen angeschaut.

eine junge Musenfrau mit goldenen Augen ist umgeben von violettem NebelDas Schreiben lag damit zwischen März und Juni erst mal brach, genauso wie meine Social-Media-Aktivitäten. Wenn man den ganzen Tag für den Brotjob auf Social Media unterwegs ist und Krisenkommunikation betreibt, dann ist zu Feierabend keine Lust und keine Energie mehr übrig für eine neue Runde, nur dieses Mal als Autorin.

Zumal durch die Schreibpause, die Absagen der Buchmessen und des PAN-Branchentreffens, die geschlossenen Buchhandlungen und die Verschiebung meines nächsten Romans „Inspired – Magie der Muse“ es dort auch lange nichts Schönes zu berichten gab.

 

Das nächste Schreibprojekt: märchenhafte Fantasy

Zum Glück besserte sich die Lage dann Ende Juni und ich hatte endlich wieder mehr Zeit. Doch damit war es auch rasch wieder vorbei, denn … ich konnte für mein Märchenfantasy-Projekt einen Verlagsvertrag ergattern! Yeah! 😀

Die Freude war groß, die Motivation ebenfalls, denn vereinbart war, dass ich das fertige Manuskript des Märchenfantasy-Projekts bis zum 31. August abgebe. Bis dahin war noch einiges zu tun, denn ich hatte zu dem Zeitpunkt gerade einmal knapp ein Drittel des Buchs geschrieben. Es fehlte also noch einiges.

Aber mit dem Verlagsvertrag in der Tasche, der Normalisierung der Arbeitssituation im Job war die Schreiblust auch wieder da … nur die freie Zeit war jetzt wieder Mangelware, daher wieder keine Postings auf Social Media. Nun ja, es geht eben nicht alles auf einmal.

Im Juli und August saß ich dann eifrig an der Geschichte von Emanio und Lerio und habe jedes Wochenende daran gearbeitet, weitere Abschnitte und Kapitel hinzuzufügen.

 

Märchenfantasy-Projekt beendet!

Zitat vom Anfang meines Märchenfantasy-Projekt vor einer nebligen Landschaft mit Bäumen und einer Trepp

Die ersten Sätze vom Märchenfantasy-Projekt

Am 29. August und über 80.000 Wörter später war es dann endlich so weit: Ich habe das kleine, aber bedeutende Wörtchen „Ende“ unter das Manuskript gesetzt.

Normalerweise wäre dies der Zeitpunkt gewesen, an dem ich eine kleine Pause eingelegt und das Manuskript ein paar Tage zur Seite gelegt hätte, doch der Abgabetermin war ja bereits zwei Tage später und ich musste es noch überarbeiten. Also Ärmel hochgekrempelt und weiter!

Und ich sage euch, es war noch ein ganzes Stück harter Arbeit.

Verlage und Autoren vereinbaren meistens eine ungefähre Wörterzahl für abzugebende Manuskripte, die auf den anfänglichen Schätzungen der Autoren zum Umfang beruht. Ich bin zwar in der Regel inzwischen ganz gut beim Schätzen, doch dieses Mal lag ich über dem vereinbarten Wordcount. Das bedeutete Kürzen.

Viele Autoren stehen damit auf Kriegsfuß, denn es fühlt sich zu sehr wie die Amputation ihres (Buch-)Babys an. Das fällt einem um so schwerer, je weniger zeitlicher und emotionaler Abstand zwischen dem Schreiben und der Überarbeitung liegt. Dementsprechend schwer habe auch ich mich damit getan.

Aber nach zwei Tagen war die Operation am Manuskript endlich abgeschlossen. Am 31. August abends war die Rohfassung des Märchenfantasy-Projekts endlich fertig und ich konnte sie an den Verlag schicken.

 

Und jetzt?

Der nächste Schritt ist das Lektorat, für das ich jedoch noch kein festes Datum habe. Sprich, märchenhafte Fantasy ist erst einmal beiseite geschoben und ich kann mich dem nächsten Projekt widmen. In meiner Liste der aktuellen Projekte ist ja noch einiges offen und momentan schwanke ich zwischen Plotten an einer neuen High Fantasy-Idee und dem Schreiben an einem Fantasy-Projekt für Kinder und Jugendliche. Mal schauen, welches Projekt ich davon als Nächstes angehe. Zunächst einmal gönne ich mir ein paar Tage Urlaub und lese.

Wir lesen uns hier hoffentlich bald wieder. Bis dahin,

liebe Grüße

eure Nicole

2 Kommentare zu “Neuigkeiten vom Schreibprojekt: Märchenfantasy beendet

  1. Mirjam Vogler

    Hallo Nicole.
    Ich habe die beiden Bände von der Magie der Namen verschlungen.
    Gibt es eine Hoffnung auf Fortsetzung??
    Viele Grüße aus Berlin
    Mirjam

    1. NicoleGozdek Autor des Beitrags

      Hallo Mirjam,
      dankeschön, das freut mich sehr zu hören. 🙂
      Ich hoffe es. Eine Idee für einen weiteren Band hätte ich jedenfalls. Es ist nur so, dass ich – wie die meisten Autoren – immer mehr Buchideen als Schreibzeit habe und es ein paar andere Projekte gibt, die aktuell noch Vorrang haben. Aber wenn es Neuigkeiten zu einem möglichen dritten Band gibt, werde ich euch hier und auf meinen Social-Media-Kanälen informieren, versprochen.
      Liebe Grüße
      Nicole

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